23.06.2015

EYOF Bewerbe im Steg waren der Höhepunkt der vergangenen Nordic Club Saison

Image EYOF Bewerbe im Steg waren der Höhepunkt der vergangenen Nordic Club Saison

An der siebten ordentliche Generalversammlung der heimischen Vereinigung der Langläufer und Biathleten blickte man stolz auf ein sportlich wie wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück und gleichzeitig optimistisch in die Zukunft. Das Highlight des Jahres war die Durchführung der europäischen Jugendolympiade EYOF im Steg.

Im voll besetzten Saal des Alpenhotels Vögeli in Malbun begrüsste Anton Frommelt die Mitgliederinnen und Mitglieder des Nordic Club Liechtensteins. Frommelt wies in seinem Jahresbericht auf die Besonderheit der vergangenen Saison hin, an welcher mit dem EYOF ein grosser, internationaler Anlass im Steg vom Nordic Club Liechtenstein gestemmt werden konnte. Er bedankte sich bei den Helfern, die diesen Anlass möglich machten. «Das gut und herzlich organisiere EYOF war gute Werbung für Liechtenstein und den Langlaufsport. Und natürlich auch für uns, als Organisatoren der nordischen Bewerbe» zog Frommelt sein Fazit. Ein weiteres Highlight sei die Wahl von Philipp Hälg als Sportler des Jahres gewesen. Pipo, so wird Hälg von den Nordischen liebevoll genannt, offenbare mit der Wahl seine Wichtigkeit als Aushängeschild des nordischen Sports. Die Leistungen der Athleten wurden von Sportchef Gabriel von Grünigen umfassend gewürdigt. Er rief auch dazu auf, vermehrt wieder Kinder und Jugendliche auf die Langlaufkurse aufmerksam zu machen. Diese würden schon bald nach der Sommerpause wieder beginnen.

Yvonne Nipp und Günther Büchel verstärken den Vorstand
Aus zeitlichen Gründen und da es nach eigener Aussage nach «sechs schönen Jahren einfach mal an der Zeit war» verabschiedete sich Marketing- und Kommunikationschef Martin J. Matt aus dem Vorstand. Präsident Anton Frommelt dankte ihm für seine Arbeit und begrüsste gleichzeitig seinen Nachfolger Günther Büchel. Ebenso neu in den Vorstand gewählt wurde Yvonne Nipp als Chefin Jugend. Ihre Aufgabe wird sein, die schon sehr erfolgreiche Jugendarbeit nochmals mehr Gewicht zu geben. LSV-Rat Johannes Biedermann berichtete aus dem LSV-Rat. Er freue sich auf das neue LSV Präsidium und empfahl dieses an der Delegiertenversammlung geschlossen zu unterstützen. Sehr positiven Anklang fand auch der Umstand, dass mit dem ehemaligen Nordic Club Vorstandsmitglied Thomas Hanselmann und mit Alexander Ospelt sowie Lars Berger gleich drei Langläufer fürs Präsidium vorgeschlagen wurden.

Verein steht auf soliden Beinen
Neben den sportlichen Erfolgen konnte der Nordic Club auch eine erfolgreiche ökonomische Bilanz ziehen. Zum wiederholten Male schloss der Nordic Club mit einem Gewinn ab. Anton Frommelt bedankt sich bei allen Sponsoren des Vereins für die grosszügige Unterstützung. Auch bei den Mitgliedern und Eltern des Vereins bedankte er sich. So hätten die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer so manche freie Stunde investiert, um den reibungslosen Betrieb während des Winters sicher zu stellen. Ein ganz grosses Dankschön sprach Finanzchef Jürgen Beckbissinger Maria Hälg aus. Sie und ihr Team konnten an dem EYOF mit dem Betrieb der Festwirtschaft einen stolzen Betrag von über 16'000 Franken erwirtschaften. Dieses Geld kommt nun im kommenden Winter den Jugendlichen und Kindern zu gute. Schade, hat es an diesem verregneten Mittsommer Abend nicht auch noch zu schneien begonnen. Lust auf Langlauf verbreitete sich in der gutgelaunten Schar der Nordischen alleweil.
 

Der neue Vorstand des Nordic Club Liechtenstein (von links nach rechts: Johannes Biedermann, Günther Büchel, Anton Frommelt, Jürgen Beckbissinger, Yvonne Nipp, Barbara Riedener-Büchel, Gabriel von Grünigen
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Der neue Vorstand des Nordic Club Liechtenstein (von links nach rechts: Johannes Biedermann, Günther Büchel, Anton Frommelt, Jürgen Beckbissinger, Yvonne Nipp, Barbara Riedener-Büchel, Gabriel von Grünigen
Präsident Anton Frommelt (Rechts) verabschiedet den scheidenden Chef Marketing und Kommunikation Martin J. Matt
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Präsident Anton Frommelt (Rechts) verabschiedet den scheidenden Chef Marketing und Kommunikation Martin J. Matt