06.03.2016

Continentalcup & OPA-Spiele in Zwiesel

Image Continentalcup & OPA-Spiele in Zwiesel

Liechtensteins stärkster Langläufer, Philipp Hälg, kann nach den gewonnenen Weltcuppunkten anlässlich der Tour de Ski zum zweiten Mal in dieser Saison einen Toperfolg feiern. Am Samstag wurde er im Continental-Cup Dritter.

Bald ist sie vorbei, die diesjährige Langlaufsaison. Philipp Hälg steht diesen Winter noch beim Continental-Cup-Finale in Toblach (11. bis 13. März) und an der Schweizer Meisterschaft in Zweisimmen-Sparenmoos (18. bis 20. März) im Einsatz. Bereits jetzt kann der 24Jährige aber äusserst positiv auf das Geleistete zurückblicken. Das erste Ausrufezeichen setzte er an der Tour de Ski. Erstmals nahm der Liechtensteiner daran teil und strich bei der fünften Etappe seine ersten Weltcuppunkte ein (Rang 28) – es war sein bestes Karriereresultat überhaupt. Am Wochenende jubelte Hälg nach zwischenzeitlich weniger starken Resultaten im Weltcup wieder. Erstmals schaffte er bei einem Bewerb des Continental Cups im deutschen Arber den Sprung aufs Podest.

Ein Kampf gegen Ende
Gewonnen hat das 15-Kilometer-klassisch-Rennen am Samstag der Schweizer Jason Rüesch vor dem Franzosen Alexandre Pouye. Hälg lief auf den ersten 7,5 Kilometern vorne mit. Auf der zweiten Hälfte hiess es dann «Durchbeissen». «Ich hatte gegen Ende des Rennens zu kämpfen. Ich wusste aber, dass ich auf Podestkurs bin und das spornt natürlich an», erklärt der Schaaner, und weiter: «Das Re- sultat zeigt, dass ich auch auf höchster Stufe mehrmals pro Saison in die Punkte laufen kann.» Am Sonntag beim 30-Kilometer-Skating-Bewerb lief es dann allerdings nicht mehr nach Wunsch. Hälg und ein anderer Läufer waren in einen Sturz verwickelt. Das Rennen begann dann für den 24-Jährigen wieder ganz zuhinterst. Schliesslich klassierte sich Hälg mit einem Rückstand von 3:23 Minuten auf Sieger Toni Livers auf Rang 22.
Neben Philipp Hälg standen in Arber weitere Liechtensteiner Talente im Einsatz. Überzeugen konnte dabei vor allem der U20Läufer Michael Biedermann. Er klassierte sich über 15 Kilometer klassisch auf dem starken 15. Schlussrang. Ähnlich wie bei Hälg lief es ihm am Sonntag über 20 Kilometer in der freien Technik weniger gut. Biedermann wurde 21.

In der gleichen Kategorie wie Philipp Hälg startete auch Martin Vögeli. Aufgrund des vielen Neuschnees hatte er Mühe über die 30 km Skating. Viele seiner Kontrahenten gaben das Rennen auf. Vögeli wurde schliesslich 51.

Im Staffelbewerb dabei
Nico Büchel rangierte sich in der U16-Kategorie über 7,5 Kilometer klassisch auf Rang 29 und Nina Riedener über fünf Kilometer bei den U16-Mädchen auf dem guten Rang 18. In der U16Mixed-Staffel (Nina Riedener, Annalena Schocher, Nico Büchel, Micha Büchel) wurden die Liechtensteiner 17. von 18 gestarteten Teams. Den letzten Rang belegten die Spanier.