Hälg an FIS-Rennen in Feutersoey erfolgreich

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Langlauf.  Am Wochenende vom 7./8. Februar startete der LSV-Kaderläufer Philipp Hälg an Internationalen FIS-Rennen im bernischen Feutersoey. Ihm gelang ein ausgezeichneter Lauf über 10 km: Silber hinter Leccardi.

 

Hinter Gstaad Richtung Les Diablerets liegt Gsteig-Feutersoey, ein Langlauf-Mekka auf gut 1100 m über Meer. Am vergangenen Wochenende wurden dort im Rahmen des Swiss Cups und des „Björnstadlaufs“ zwei Internationale FIS-Rennen ausgetragen, 10 km Klasssich mit Einzelstart am Samstag, 15 km Skating mit Massenstart am Sonntag. Für Philipp Hälg war es eine gute Standortbestimmung.

 

Direkt hinter Olympiateilnehmer Leccardi

Hälg (Jg. 1991) wurde als Zweitletzter von 46 Läufern auf die klassischen zwei 5 km-Runden geschickt. 30 Sekunden hinter ihm startete als Letzter Valerio Leccardi (1984), Olympiateilnehmer in Vancouver 2010. Er holte Hälg nach einer Runde auf – und fuhr ihm in der Abfahrt gleich davon. „Valerio hatte einen superschnellen Ski an den Füssen“, meinte Hälg nachher. Immerhin konnte er im Anstieg der zweiten Runde wieder zu Leccardi aufschliessen, vermochte ihm aber dann bis ins Ziel nicht ganz zu folgen. Hälg wurde glänzender Zweiter. Dem Dritten Marius Danuser (Vättis) nahm er eine gute halbe Minute ab, den Nachfolgenden eine Minute und mehr, darunter Mathias Inniger, Reto Hammer, Janis Lindegger, Russel Kennedy (Kanada) oder Mario ImWinkelried, der am EYOF 2015 im Steg die Schweiz vertrat.

 

Sechster am Sonntag

Am Sontag, 8. Februar, ging Hälg im Massenstart an der Spitze mit. Leccardi setzte sich nach der ersten von drei 5 km-Runden ab und siegte erneut deutlich. Hälg, nach 10 km noch an zweiter Stelle liegend, büsste er auf der letzten Runde etwas für den Effort vom Vortag, er finishte als guter Sechster, wenige Sekunden hinter Platz vier. Bei den Frauen setzte sich sowohl im Einzellauf Klassisch (5 km) als auch im Skating (10 km) Chisa Obayashi (Japan) als Siegerin durch, jeweils vor Watson Aimee (Australien). Beste Schweizerinnen waren Anina Capelli (3. Klassisch) und Lea Bünter (4. Skating).

 

Nicht an der WM

Schon länger bekannt ist, dass Philipp Hälg nicht zur WM, die am kommenden Wochenende beginnt, aufgeboten ist. Eigentlich schade. Doch Hälg, den man im Steg beim Training antrifft, sagt mit trockenem Realismus: „Die Leistungen haben nicht gepasst.“ Er hat noch viel Zeit.  (pge)