13.03.2016

Kräftemessen mit dem Schweizer Nachwuchs

Image Kräftemessen mit dem Schweizer Nachwuchs

Am letzten Wochenende absolvierte der Juniorenkader der Liechtensteiner Langläufer die letzte Etappe der Helvetia Nordic Trophy (HNT) in Lötschental im Kanton Wallis. Dabei setzte das kleine LSV-Team einige Ausrufezeichen.

Die Helvetia Nordic Trophy ist die bedeutendste Rennserie für den nordischen Nachwuchs in der Schweiz, und stellt deshalb die geeignete Plattform für junge Athleten dar, um sich mit gleichaltrigen auf der Loipe zu messen. Das Liechtensteiner Team hatte aber etlichen Absenzen zu vermelden, weshalb nur gerade sechs Athleten die lange Reise zum Saisonabschluss antraten, aber mit guten Resultaten aufwartet konnten. An den beiden Tagen standen zum einen ein Sprint- sowie zum anderen ein Klassikbewerb auf dem Programm. Vinzenz Schreiber vertrat dabei den Nordicclub Liechtenstein (NCL) bei den Knaben U12 und konnte sich in einem starken Teilnehmerfeld gut behaupten. Für ihn hiess es am Ende Rang 24 in der freien und Rang 35 in der klassischen Technik.

Gebrüder Frommelt vorne dabei
Die Zwillingsbrüder Tobias und Robin Frommelt lieferten am vergangenen Wochenende bei den Knaben U14 ab. So klassierte sich Tobias Frommelt im direkten Vergleich mit dem Schweizer Langlaufnachwuchs am Samstag in der freien Technik auf dem 12. Rang und sein Bruder Robin auf Rang zwanzig. Am Folgetag legten die beiden jungen Vaduzer noch einen nach, als sie in der klassischen Technik das Rennen auf Rang sieben (Tobias) und zehn (Robin) beendeten.

Neben Marco Beckbissinger (Knaben U16) stieg am Wochenende auch Damian Riedener wieder in den Rennbetrieb ein. Eine hartnäckige Erkältung hatte die beiden fast den ganzen Winter über ausser Gefecht gesetzt und so fehlte ihnen sichtlich die nötige die Rennpraxis. Dennoch klassierte sich Damian Riedener auf der Kurzstrecke auf Rang 21, während ihm über die längere Distanz einfach noch die nötige Luft fehlte.

Bei den Mädchen U16 verpasste Annalena Schocher in der freien Technik den Einzug ins Sprintfinale der besten Zehn mit drei Sekunden denkbar knapp und belegte in der Endabrechnung Rang vierzehn. Über fünf Kilometer klassisch konnte sie sich bei 29 Starterinnen schliesslich um einen Rang besser klassieren.

Alles in allem zeigte der Liechtensteiner Nachwuchs eine ambitionierte Vorstellung im Oberwallis und darauf lässt sich aufbauen. Für die Langzeitverletzten gilt es Anfang April beim letzten Rennen in Wiggis einen versöhnlichen Abschluss der Saison zu finden und den Blick nach vorne zum kommenden Winter zu richten.

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