17.01.2016

Jugendläufer am 19. Planoiras Jugendlauf in Lenzerheide

Image Jugendläufer am 19. Planoiras Jugendlauf in Lenzerheide

Letzten Samstag starteten acht nordische Nachwuchsläufer aus Liechtenstein am 19. Planoiras Jugendlauf in Lenzerheide und zeigten trotz wechselhafter Bedingungen ansprechende Leistungen.

Eindrücklich war für den Nachwuchs sicherlich, dass sie das Rennen in der klassischen und freien Technik auf einem Teilstück der Tour de Ski absolvieren konnte. Dort wo vor knapp zwei Wochen noch die gesamte Weltelite am Start stand.

In den 1980er Jahren entwickelte der Norweger Gundersen den nach ihm benannten Startmodus für die Nordische Kombination. Auf Grundlage des Springens errechnen die nordischen Kombinierer die Startreihenfolge für ihren zweiten Bewerb, dem Langlauf. Genau diesen Rennmodus adaptierte der Bündner Skiverband für die Jugendrennen in Lenzerheide. Am Morgen wurde ein Rennen in der klassischen Technik mit Einzelstart ausgetragen, bei dem sich die Startreihenfolge für das Rennen des Nachmittags in der freien Technik ergab. Der schnellste Läufer des klassischen Bewerbs ging somit als Führender und Gejagter auf die Runde. Dieser Rennmodus kam bei den Athleten sehr gut an, da diese jederzeit ihre aktuelle Position im Feld kannten. Somit waren auch spannende Zweikämpfe auf der Loipe garantiert, denn die Läufer hatten ihren direkten Konkurrenten entweder vor oder hinter sich.

Gute Ergebnisse der Knaben U14
Mit einer soliden Leistung trat am Wochenende die Delegation des Nordic Club Liechtenstein (NCL) und des Skiverbands (LSV) im Bündnerland auf. Die Jüngste im Team Nina Schocher erschien bei den Mädchen U12 als Zehnte im Ziel. Bei den Knaben U14 hielten Micha Büchel (6.), Tobias Frommelt (8.), Andri Schocher (11.), Damian Riedener (17.) und Robin Frommelt (18.) gut mit der Konkurrenz mit und zeigten einmal mehr eine kompakte Teamleistung bei 28 Startern. Nina Riedener (6.) und Nico Büchel (12.) vertraten jeweils alleine die Kategorie U16, da ihre Alterskollegen Annalena Schocher und Marco Beckbissinger krankheitsbedingt auf einen Start verzichteten.

Zufrieden war neben den Athleten auch Cheftrainerin Martina Negele mit dem Gezeigten. „Alle haben sich trotz der schwierigen und wechselnden Bedingungen sehr gut präsentiert, denn es war heute nicht einfach zu laufen“, so die Triesnerin, die auch lobende Worte für die Arbeit des Wachsteams fand. In einer Woche steht der nächste Bewerb an, bevor Ende Monat die Schweizer Meisterschaften als Saisonhöhepunkt in Angriff genommen werden.

Text: Günther Büchel