12.03.2017

Vättnerlauf

Image Vättnerlauf

Vergangenen Sonntag startete die nordische Delegation in St. Margrethenberg beim Vättnerlauf und konnte dabei den Tagessieg von Philipp Hälg bejubeln.

Beim einen oder anderen Starter war am Sonntag eine leichte Müdigkeit auszumachen, denn es fehlte etwas die Spritzigkeit beim vorletzten Rennen des Voralpencups. Die LSV-Läufer waren bereits am Vortag im Einsatz gewesen und nach einer fast vierstündigen Autofahrt von den OPA-Spielen in St. Ulrich am Pillersee zurückgekehrt, wo sie auf ihre Altersgenossen aus den Alpenländern getroffen waren.

Kurz nach dem Start der Knaben U16 über acht Kilometer in der freien Technik bildete sich eine Vierergruppe, in der die beiden LSV-Athleten Damian Riedener und Micha Büchel trotz allem gut mithalten konnten und auch Führungsarbeit übernahmen.  Riedener, der in St. Ulrich mit dem 27. Rang noch für das beste FL-Ergebnis gesorgt hatte, musste etwa nach Rennhälfte abreissen lassen und klassierte sich schliesslich als Vierter. Micha Büchel rangierte sich als Dritter, war aber nicht ganz zufrieden, da für ihn sicher mehr möglich gewesen wäre. Auf den weiteren Plätzen folgten hintereinander Marco Beckbissinger sowie Tobias und Robin Frommelt. Florian Nipp (LSV) und Louis Banzer (NCL) beendeten ihr Rennen bei den Knaben U14 über vier Kilometer auf den Rängen dreizehn und achtzehn.  
 
Schöner Abschluss für Hälg
Nach der Bekanntmachung seines Rücktritts vom Spitzensport vor knapp einer Woche, stand auch Philipp Hälg am Sonntag bestens gelaunt am Start. Mit einem klaren Start-Ziel-Sieg untermauerte der Schaaner seine gute Form und holte sich den Sieg mit Tagesbestzeit. Der Liechtensteiner Nachwuchs feierte Hälg noch während des Rennens mit einer spontanen Spalierformation der besonderen Art. Sie dankten ihm so für die vielen gemeinsam verbrachten Stunden der letzten Jahre.
 
Schocher mit Missgeschick
Bei den Damen unterlief Annalena Schocher ein vermeidbares Missgeschick. Sie verpasste es im Startgelände den Transponder für die Zeitmessung abzuholen, weshalb sie gemäss Reglement eine Zeitstrafe von 15 Sekunden erhielt und dadurch vom zweiten auf den dritten Rang zurückfiel. Nina Riedener und Anna Frommelt belegten wie auch in der Gesamtwertung des Voralpencups die Plätze vier und fünf.