13.12.2015

Philipp Hälg Mit dem Weltcupauftakt zufrieden

Image Philipp Hälg Mit dem Weltcupauftakt zufrieden

Bei den ersten Weltcupeinsätzes des Winters in Davos zeigte der Liechtensteiner Philipp Hälg insgesamt eine ansprechende Leistung. Am Samstag über 30 km in der klassischen Technik belegte der Schaaner Rang 54 (5:05,3 Minuten Rückstand auf Sieger Martin Johnsrud Sundby), am Sonntag im Sprint wurde Hälg als 79. gewertet.

Hälg verpasste einen Zug
«Der 30er war sehr hart, er ist wirklich eingefahren», so Hälg, der im Gegensatz zu vie- len anderen Athleten keinen Zug erwischte. «Leider musste ich den Grossteil des Rennens alleine laufen. Einmal hatte ich eine Chance, mich anzuhängen, als die Gruppe um Sundby an mir vorbeizog. Doch der Cologna-Stutz war da nicht der optimale Ort. Ich musste aus der Spur und bin dann quasi gestanden, da konnte ich nicht mehr mitgehen», erklärte der Athlet des Nordic Clubs Liechtenstein. «Mit Sundby mitzulaufen wäre ohnehin schwierig gewesen. Trotzdem bin ich zufrieden mit meinem Rennen.
Ich konnte meine Pace voll durchziehen und ein konstantes Tempo laufen. Das ist sehr positiv.» Der Rückstand von etwas über 5 Minuten sieht Hälg angesichts der Tatsache, dass er praktisch 30 km alleine lief, nicht so dramatisch. «Auf dieser Strecke wäre es ein grosser Vorteil, in einer Gruppe zu laufen. Das war leider nicht der Fall. Ein Jason Rüesch beispielsweise lief auf Rang 44.
Auf ihn verlor ich nicht viel und auch in den Trainings bin ich da dabei. Das stimmt mich positiv.»

«Ich bin kein Sprintertyp»
Gestern im Sprint kam Hälg dann auf den 79. Rang, den Einzug in die Top 30 verpasste er um rund 15 Sekunden. «Das ist natürlich eine Welt, mit einem solchen Rückstand gewinnt man im Weltcup keinen Blumentopf. Es ist an der Spitze alles derart eng, das sind Zeitabstände wie bei einem Skirennen. Ich bin aber ohnehin nicht so der Sprintertyp. Ich habe dieses Rennen einfach mitgenommen. Es war ein gutes Training, natürlich hat nach dem harten 30er vom Samstag die Spritzigkeit gefehlt», so der 24-Jährige.

Start an der Tour de Ski geplant
Den nächsten Einsatz bestreitet Hält nächstes Wochenende im Rahmen des Alpencups in St. Ullrich am Pillersee.
«Da werde ich einen weiteren Formtest absolvieren. Dann hoffe ich, dass ich an der Tour de Ski starten kann. Meine Teilnahme ist zwar noch nicht ganz fix, doch es sieht nicht schlecht aus», so Philipp Hälg.

Text: Liechtensteiner Vaterland