11.12.2016

Philipp Hälg am Weltcup Davos

Image Philipp Hälg am Weltcup Davos

Philipp Hälg konnte über 30km in der freien Technik sein können nicht zeigen.

Von Krämpfen geplagter Hälg ist chancenlos
Langlauf Es ist sicher nicht so, dass sich Philipp Hälg bereits in einer Überform befände. Aber jener 75. Platz unter 77 Klassierten, den er am Samstag im Weltcuprennen über 30 km in der freien Technik in Davos belegte, spiegelt das aktuelle Leistungsvermögen des Schaaners so gar nicht wider. «Ich kann es sicher besser, als es dieses Resultat aussagt», meinte er nach einem für ihn enttäuschend verlaufenen Rennen.

Weshalb er im Bündner Wintersportort der Musik derart hinterherlief - auf Sieger Martin Johnsrud Sundsby (NOR) büsste er 8:45 Minuten ein- , ist leicht er- klärt. Ab der dritten von fünf Runden wurde der 25-Jährige von Krämpfen heimgesucht. «Von da an», so Hälg, «war es ein einziger Kampf.» Vor diesem Hintergrund könne er immerhin dahingehend zufrieden sein, dass er durchgehalten und das Ziel überhaupt erreicht habe.

Womöglich, vermutet der Schaaner, hingen die Beschwerden mit Magenproblemen zusammen, die ihn vor dem Rennen geplagt hatten. «Ich habe einiges an Flüssigkeit verloren. Das könnte eine Ursache gewesen sein.» Allerdings dürfe man auch nicht vergessen, dass ein Rennen über 30 Kilometer per se eine grosse Belastung darstelle. «Dass währendessen Krämpfe auftreten, kann nun mal passieren.» In gewisser Weise ist in Davos also gar nichts Aussergewöhnliches passiert. Hälg tut demnach genau das Richtige, wenn er nun nicht alles in Frage stellt und den Blick stattdessen nach vorn richtet: «Jetzt gilt es zu regenieren und die Form weiter aufzubauen, damit ich an der Tour de Ski dann wirklich zeigen kann, was ich seit dem Sommer trainiert habe.» 

Text: Oliver Beck, Liechtensteiner Vaterland