Winterliche Bedingungen zum Finale der Swiss Nordic Trophy

Realp (Uri), 15. März – Am vergangenen Wochenende ging mit den Rennen in Realp die Saison der
Swiss Nordic Trophy (SNT) zu Ende. Beim letzten Wettkampfwochenende des nationalen
Nachwuchscups präsentierte sich das Urner Hochtal nochmals von seiner winterlichsten Seite:
Neuschnee, tiefe Spuren und schwierige Streckenverhältnisse verlangten den jungen Langläuferinnen
und Langläufern alles ab.

Am Samstag stand zunächst ein Sprintwettkampf in der freien Technik auf dem Programm. Die
Athletinnen und Athleten kämpften dabei nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen die
anspruchsvollen Bedingungen. Der tiefe Schnee machte das Laufen schwer und führte immer wieder
zu Stürzen, wodurch das Rennen zu einer echten Kraftprobe wurde.
Besonders betroffen waren die jüngsten Teilnehmenden der Kategorie U12, die ihren Sprint am
Samstagnachmittag austrugen. Aufgrund der grossen Schneemengen und der zunehmend
schwierigen Strecke entschieden die Organisatoren, den Wettkampf nach den Viertelfinals zu
beenden.

Am Sonntag folgte zum Abschluss ein Massenstartrennen – ebenfalls in der freien Technik. Auch hier
blieb der Schnee ein entscheidender Faktor. Viele Athletinnen und Athleten hatten mit den tiefen
Spuren zu kämpfen. Der liechtensteinische Nachwuchs bekundete unter diesen Umständen etwas
Mühe und klassierte sich im Mittelfeld. Er konnte jedoch wertvolle Wettkampferfahrung sammeln
und wichtige Eindrücke für die kommende Saison mitnehmen.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den jungen Sportlerinnen und Sportlern allerdings nicht. Bereits am
kommenden Wochenende steht der Saisonabschluss des Voralpencups an. Im Kanton Glarus wird ein
Doppelrennen ausgetragen: Am Samstag findet ein Einzelstartrennen in der klassischen Technik statt,
bevor am Sonntag ein Verfolgungsrennen in der freien Technik den endgültigen Entscheid um die
letzten Cuppunkte bringt. Damit wartet zum Saisonende nochmals ein spannendes
Wettkampfwochenende auf den Langlaufnachwuchs.

Moritz Brunhart
Gwenda Gruhl links im Bild